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25-27.09.2015 - Rennbericht zum Gaststart in der IDM in der Klasse Supersport in Hockenheim

Aschenputtel in der IDM (Int. Deutsche Motorradmeisterschaft)

Nachdem die Saison im FIM Alpe Adria Road Racing Championship abgeschlossen war, juckte es mir noch in der Gashand, also lies ich mich dazu überreden in der IDM in Hockenheim zu starten. Die Vorbereitungen waren noch sehr stressig, da ich erst am Mittwoch meine neue Verkleidung erhalten habe und diese noch quick-and-dirty lackieren und anpassen musste. Zu dieser Gelegenheit hatte die R6 auch noch ein kleines Abspeckprogramm erhalten. Vielen Dank Sebastian Ulrich für die Hilfe.

Donnerstag ging es schließlich zum gar nicht so weit entfernten Hockenheimring. Für mich das zweite Mal überhaupt auf dieser Strecke. Gegen Abend traf ich ein und fuhr mit meinem Aschenputtel-Auftritt dem Eingang der Strecke entgegen. Die Einlaßkontrolleure hielten mich ein wenig verdutzt an: "Wohin wollen sie?" - Ich: "Zur IDM." - "Was wollen sie hier?" - "Fahren" - "Sie?" - "Ja, Supersport." -"Oh, dann kommen sie mal mit." Sogleich wurde ich zum Racebüro geleitet, wo sich ähnlich erstaunte Blicke wiederholten. Ich kann es verstehen, ich konnte es selbst nicht glauben, dass ich wirklich in der IDM mitfahre. Schmerzlich legte ich 750- Eur für die Anmeldegebühr auf den Tisch. Schon wurde ich gefragt: "Woher kommt das Geld?"- Ich war erst verdutzt und antwortete: "Von der Bank!" - "Lach, musstest du dafür selbst arbeiten?" - "Jaaaaa...dafür muss ich lange in die Arbeit gehen." Drei mitleidig dreinblickende Augenpaare starrten mich über den Tisch hinweg an als mein Geld bereits mit einem "Ohhhhh...." und einem schnell geübten Handwisch hinter dem Tisch verschwand.

Nachdem ich die erste Hürde überwunden hatte, wurde ich zu meinem Standplatz am Fahrerlager geleitet. Imaginäre Wege und Aufstelllinien wurden von drei unterschiedlichen Platzanweisern aufgezeigt bis ich schließlich beginnen konnte, mein Basislager zu errichten. Als ich mich im Rahmen der IDM mit ihren LKW-Auftritten umblickte, kam ich mir als Hobby- und Privatfahrer exakt wie Aschenputtel vor. ^^ Aber egal, dann zelebriere ich das eben.

Am Freitag startete ich wahnsinnig aufgeregt zu meinem ersten freien Training in der IDM Supersport. Da ich erst das zweite Mal auf diesem Ring war, flogen meine viel erfahreneren Mitkonkurrenten geradezu vorbei. Mir war nicht bewusst, wo man mich überall überholen kann. Den ersten Turn brach ich aufgrund niedriger Asphalttemperaturen schnell ab und wahrscheinlich auch, weil ich ein wenig Angst vor meiner Konkurrenz bekam, deren Motto anscheinend "Fährste quer, siehste mehr" ist.

Der zweite Turn begann zuerst mit einem kleinen Zwischenfall. Voller Tatendran fahre ich auf Start-Ziel, gebe Vollgas und dann ...brrrrp.....Motor aus. Da ich zuvor den Seitenstützenschalter abgebaut und überbrückt hatte, vermutete ich stark einen fehlenden Kontakt in der Brücke. Schnell bin ich auf die Seite gerollert und habe noch äußerst liebenswerte Streckenposten kennengelernt. Vielen Dank! Ihr seid spitze!

Zurück in meinem Zelt hab ich kurzen Prozess gemacht, den Stecker abgeschnitten und einfach die Kabel zusammen gelötet. So, nun wird nicht mehr gezickt mein liebes Moped, nun wird Leistung gebracht.

Der dritte Turn war der letzte vorm ersten Qualifying, also die letzte Chance noch Geschwindigkeit aufzubauen. Raus gefahren und voller Elan auf die Start-Ziel gefeuert und huch, plötzlich hing ich aufgrund eines Highsiders neben dem Motorrad. Kurz ist mir mal das Herz in die Hose gefallen als sogar das Vorderrad quer stand und ich die R6 von schräg seitlich oben betrachte durfte....aber gerade noch abgefangen und ich blieb sitzen. Ralf Waldmann, welcher hinter mir fuhr, bevorzugte sogleich lieber ein wenig mehr Abstand zu lassen. *lach* Meinen erschreckten Blick eingefangen von meiner Rollei Onboardkamera muss ich euch unbedingt noch hochladen.

Im Qualy lief es einigermaßen gut und ich konnte meine Bestzeit vom letzten Mal unterbieten. Über den letzten Startplatz kam ich natürlich nicht hinaus, aber das habe ich mit meinem unterlegenem Material sowieso nicht erwartet. Zufrieden und happy den Tag überlebt zu haben, war ich trotzdem.

Am Samstag stand das zweite Qualy und das erste Rennen auf dem Plan. Da ich im meine Zeit im zweiten Qualy unbedingt steigern musste, setzte ich auf SOFT-Reifen und vereinbarte mit JakobFurtner, Alpe Adria Cup Kollege, hinter ihm rauszufahren, damit er mich zieht. Pünktlich zum Beginn des Qualys standen wir vor der roten Ampel der Boxenausfahrt...und.....standen da....und....standen da. Aufgrund Zeitplanverzögerung verschob sich der Qualybeginn und unsere Reifen kühlten stetig weiter ab. Wir beiden IDM-Rookies waren natürlich die einzigen "Deppen", die da vorne standen und die Verspätung nicht mitbekommen hatten. *lach* Endlich ging es raus, wir fuhren zwei Runden die Reifen warm und versuchten immer schneller zu werden...tja, bis ich die ersten Rutscher am Hinterrad bekam. Ich dachte mir noch, das kann doch nicht sein....das ist ein SOFT-Reifen! *schimpf* Ich kehrte schnell wieder in die Boxengasse zurück, wo wir den Luftdruck erhöhten. Mit mehr Luft fuhr ich nochmals raus, bis sie nach zwei Runden wieder zu schmieren anfingen. Also die Reifen waren wirklich keine gute Wahl, was sich auch in meiner Rundenzeit niederschlug. Leider nur eine signifikant kleine Verbesserung zum Vortag.

Fürs Rennen wollte ich mal etwas riskieren und meine Fahrwerksgeometrie verändern, dahingehend dass ich weniger Stoppieneigung besitze und mehr Grip am Hinterrad generieren kann. Wir wechselten auf Anraten von Herbert Strassmaier das Federbein und wählten eine härtere Feder. Kompensierten dies jedoch mit mehr Negativfederweg. Gleichzeitig fiel mir noch auf, dass meine Gabel über den Simmerring Öl zu verlieren began. Schnell brachte ich die Gabel noch zu einem Fahrwerkstechniker vor Ort, damit dieser mein Leck beheben konnte. Schon ging es gegen 18:15 Uhr zu meinem ersten IDM Rennen in die Startaufstellung. Die Aufregung und Anspannung stieg ins Unermessliche. Aschenputtel sah mit ihrer zerschlissenen Lederkombi anscheinend so elendig aus, dass just ein japanisches Teammitglied eines anderen Fahrers zu mir kam, mir seine Visitenkarte in die Hand drückte und mir seine alten Lederkombis schenken wollte. *räusper* *schäm* *lach*

Das 3-Minuten Schild wurde gezeigt, alle Helfer mussten die Startaufstellung verlassen. Wir Fahrer starteten zur WarmUp-Lap in welcher es schon einige Beinahekollisionen gab. Wir stellten uns zum Start auf. Die Ampel ging auf rot und....ging aus....ich kam gut weg und wäre einem vor mir stehendem Fahrer beinahe hinten drauf gebrettert, weil dieser anscheinend technische Probleme hatte. Puh, gerade noch gut gegangen. Wir zogen das Gas voll auf bis zur ersten Kurve bis schon die nächste Kollision geschah, in welche leider Jakob verwickelt war. Schon kamen wir zur Parabolica, in welcher sich meine Leistungsschwäche stark bemerkbar machte. Ich versuchte dran zu bleiben, aber schon bald führte ich ein einsames Rennen. Auch kamen mir meine zuvor durchgeführten Fahrwerksänderungen nicht gänzlich optimal vor. Zwar hatte ich mehr Grip auf dem Hinterrad und auch weniger Stoppieneigung, jedoch war meine Gabel gänzlich intransparent. Sie fühlte sich ganz anders und vor allem merkwürdig an. Trotz allem lief das Rennen gut für mich. Zwischenzeitlich wurde es ein wenig einsam, jedoch schaffte ich es in der letzten Runde meine persönliche Bestzeit auf dem Ring nochmals deutlich zu unterbieten. Zwar verpasste ich um einen Wimpernschlag mein Ziel, eine 1:35 zu fahren, aber ich war trotz allem glücklich mit dem Ausgang des Rennens.

Im Nachhinein wurde mir gesagt, dass bei meiner Gabel nicht nur der Simmerring getauscht wurde, sondern der Ölstand verändert wurden, sowie die Shims geändert und die Gabel anders eingestellt wurde. Es ergaben sich in der Folge stundenlange ermüdende Fahrwerksdiskussionen, welche an einen Religionskrieg erinnerten. Das bekommt man also, wenn man einfach nur eine dichte Gabel möchte. Es war gut gemeint, jedoch für mich komplett kontraproduktiv, da ich Fahrwerksänderungen gerne nachvollziehen und vor allem selbst bestimmen möchte. Nichtsdestotrotz war Fahrwerk das Thema Nummer 1 an diesem Abend.

Am nächsten Tag folgte das zweite Rennen. Ich beschloss lediglich das Heck einige Millimeter anzuheben um das Vorderrad wieder besser spüren zu können. Wieder steigerte sich die Anspannung ins Unermessliche. Mein Start gelang grandios und ich konnte in der ersten Kurve aufgrund Kollision meiner Mitstreiter einige Positionen gut machen. Die ersten Kurven konnte ich wirklich gut dran bleiben und auch die R6 hat sich besser angefühlt, tja, bis ich in die erste schnelle Kurve fuhr und dort fast übers Vorderrad abflog. Es fühlte sich an, wie ein ungewuchtetes Vorderrad, mit vielen kleinen Schlägen in der Front war es mir unmöglich Highspeedkurven zu durchfahren. In den nachfolgenden Kurven versuchte ich verzweifelt zu analysieren, was denn nun los sei und musste feststellen, dass es sich anscheinend so anfühlt, wenn man auf Block fährt. Meine Rundenzeiten waren katastrophal und ich konnte keinen Speed zulegen, da es sich ständig anfühlte als würde ich übers Vorderrad stürzen. Eigentlich wollte ich nach der ersten Runde schon rausfahren, habe mir jedoch gedacht, ich hab hier 750 Eur bezahlt, ich fahr hier jetzt! *trotzig schnauf* Nachdem ich überrundet wurde, bin ich dann jedoch doch sehr enttäuscht in die Box gefahren. Nach dem Absteigen musste ich schließlich auch erblicken, dass meine Gabel oben und unten Öl verloren hat und das Öl überall auf der Verkleidung war. Tja, schade, ich hatte wirklich Motivation noch ein paar Sekunden bei meiner Bestzeit zu finden.

Nichtsdestotrotz war es ein grandioses eindrucksvolles Wochenende, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich konnte fahrerisch wieder einmal viel von den allerbesten lernen.

Für mich war es ein fantastischer Abschluss einer fantastischen Rennsaison!

Vielen Dank an René Dünki, ohne dessen Hilfe ich niemals geschafft hätte mein Motorrad jedes Mal zu den Turns wieder fit zu bekommen. Vielen Dank an Jakob, Alois und Erika Furtner für die Hilfe und Unterstützung vor Ort. Vielen Dank an Fahrwerks-Tuning Herbert Strassmaier für die permanente telefonische Beratung trotz Wochenende. Vielen Dank an alle Fans, welche mich unterstützt haben und mir Motivation gegeben haben, dieses Abenteuer zu wagen.

Vielen Dank natürlich auch an Gilles Tooling, Gaskrank, Rollei Actioncams, Motorrad-Racing Grün und Wintex Megastore für euren tollen Support!






25-27.09.2015 - Gaststart in der IDM in der Klasse Supersport in Hockenheim

Daniela Weingartner wird vom 25.-27.09.2015 einen Gaststart in der Klasse IDM Supersport in Hockenheim wagen. Über Unterstützer und Fans freue ich mich ganz besonders, deshalb schaut doch einfach mal vorbei.




20.07.2015 - FIM Alpe Adria Road Racing Championship in Most

Most, Most und nochmals Most: Rennbericht zu meinem 4. FIM Alpe Adria Road Racing Championship Lauf.

Nachdem in Rijeka für mich nahezu nichts glatt lief, war es mein Ziel, in Most eine wesentlich bessere Performance abzuliefern. So ergab sich dank Dannhoff Motorsport die Möglichkeit, dass ich bereits das Wochenende zuvor ausgiebig zum Training nutzen konnte.

So wirklich geliebt habe ich Most noch nie. Schnell war ich auf dieser Strecke ebenfalls noch nie. Besonders die Schikane nach Start-Ziel verleitet mich nahezu jedes Mal, nach dem Anbremsen absteigen zu wollen, das Moped durchzuschieben und danach wieder aufzusteigen, denn damit wäre ich wohl genauso schnell.

Nichtsdestotrotz kam mir erfreulicherweise dieses Mal Autodrom Most ziemlich glatt und unwellig vor, was nur daher resultieren kann, dass ich zuvor in Grobnik mit der R6 Motocross fahren musste.

Okay, meine Defizite in Most mussten also in diesem einen Trainingswochenende ausgemerzt werden. Deshalb startete ich gleich am ersten Tag zusammen mit meinem Teampartner Jan das 3-Stunden-Langstreckenrennen. Hier konnte ich zwei Mal 45 Minuten konstante 1:50ger und 1:49ger Rundenzeiten abliefern und so verfehlten wir aufgrund von mehreren im Weg stehenden 1000ern nur um 6 Sekunden den zweiten Platz. Glücklich und zufrieden war ich trotzdem, da ich nicht damit gerechnet hatte, doch so gut abzuschneiden.

Am nächsten Tag gab es ein 600er-Sprintrennen, in welchem ich meine Rundenzeit nochmals verbessern konnte und konstant 1:48ger Zeiten abliefern konnte. In diesem Rennen bin ich wahrlich um mein Leben gefahren, da ein anderer schnellerer R6 Fahrer mir am Morgen mehrmals Tipps und Ratschläge gegeben hat und mir mitgab, dass ich noch viel schlechter auf der Bremse bin als er. *grrr* Beim Start lies ich jenen hinter mir und hatte die darufhin folgenden 8 Runden ständig das Gefühl, eine R6 hinter mir zu hören, wahrscheinlich meine eigene. Zumindest hat es geholfen und ich bin in jede Kurve mit schlingerndem Hinterrad, da ich mir dachte: "Du kommst hier nicht vorbei!". Vielleicht sollte ich mir sowas öfters einbilden oder ich bau mir nen Lautsprecher ans Heck mit dem Sound mich verfolgender Gegnermopeds. ^^

Aufgrund dessen, dass ich noch ein wenig Urlaub übrig hatte, entschloss ich mich die restliche Woche in Most zu verbringen und auf die FIM Alpe Adria Championship zu warten. So verbrachte ich die folgenden Tage damit mit Teampartner und Wachhund Tinka am See zu entspannen, das Moped zu putzen und durchzuschrauben und Reifen zu drehen.

Schließlich ist das Wochenende der FIM Alpe Adria Championship gekommen. Am ersten Trainingstag war es wieder einmal unglaublich, um wie viel höher das Niveau in der Alpe ist und in welchem Tempo die 600er dort fahren. Erst war ich ein wenig eingeschüchtert, aber schließlich habe ich mir versucht in der kurzen Zeit so viel wie möglich abzuschauen. Nichtsdestotrotz konnte ich nur 1:49ger Zeiten fahren, noch ging es schließlich um nichts. Das sollte sich schon am Samstag mit dem Qualifying ändern, weshalb ich mir neue Reifen gegönnt habe. Und das war plötzlich der Schlüssel, ich konnte ganz locker meine Zeit um 4 Sekunden steigern, ohne mich groß anstrengen zu müssen, was erstaunlicherweise zu einer 1:45:4 geführt hat, was ich selbst am wenigsten glauben konnte. *freu*

Most habe ich mittlerweile auch ganz lieb gewonnen. Und es heißt: Am Hungaroring, neues Spiel, neues Glück!










22.06.2015 - FIM Alpe Adria Road Racing Championship in Grobnik/Rijeka

Geschichten, die das Leben schreibt bzw. Pleiten, Pech und Pannen Part 356: Voller Tatendrang ging es am Mittwoch zum dritten Meisterschaftslauf in der Alpe Adria Championship nach Rijeka. Dieses Mal sollten vor allem meine Mechanikerqualitäten sowie meine Motocrossavinität unter Beweis gestellt werden. Nach einer ereignislosen Anreise wollte ich sogleich schon am Donnerstag meine ersten Trainingsrunden auf der mir nicht gerade geliebten Rennstrecke absolvieren. Zuvor musste ich noch meinen kleinen Rechenfehler korrigieren, welchen ich bei meiner Fahrwerksgeometrie begangen habe. Beim Wiederaufbau nach meiner Leitplankenbegegnung am Slovakiaring habe ich leider die andere Form der unteren Gabelbrücke zwischen den Baujahren nicht berücksichtigt und mich schlicht und einfach vermessen, weshalb meine R6 mehr Chopper statt Rennmoped war. Dank Herbert Strassmaiers rasche und wie immer äußerst zuverlässige Hilfe, nutze ich also den Vormittag dazu, meine Gabel mit dem richten Maß durchzustecken.

Nachmittags wollte ich also voller Tatendrang trainieren, jedoch lenkte ich in die erste Kurve ein und da war es wieder....mein längst vermisstes Problem: Die R6 lief nur noch auf zwei Zylindern...juhu! Also wieder raus, im Diagnosemodus wild durch die Gegend gedrückt. Man erinnere sich: Solange auf die Tasten drücken, bis sie aufgeben!

Also nochmal das gleiche Spiel...voller Tatendrang rausgefahren, in die erste Kurve eingelenkt und...here we go again! Zwei Zylinder! *Wild in den Helm fluch*

Okay, zurück im Fahrerlager, erst mal die R6 zerlegt, etwas ratlos unter den Tank schauen, Kabel wahllos durchsuchen.....und der Retter in der Not: Sölli findet auf Anhieb das Problem. Eine Litze war etwas locker sitzend in einem Stecker gesessen. Professionell wurde mir von Sölli sogleich das Kabel gelötet und so hoffte ich das Beste. Vielen Dank an Söllis glückliches Händchen!

Okay, nun ist es aber soweit...voller Tatendrang raus gefahren, in die erste Kurve eingelenkt und...oh, ein Wunder, sie läuft auf vier Zylindern! Juhu! Wenn Weihnachten und Ostern aufeinander fallen...ein riesengroßes Grinsen auf meinem Gesicht. Nun fallen aber die Rundenzeiten!

Eine halbe Runde später rutsche ich plötzlich von der Fußraste! Hmmmm....da sollte ich besser Mal nachsehen, trotz Tatendrang. In der Boxengasse dann die große Überraschung: Die rechte Seite ist voller Öl. Super! Die R6 verlor über den Kupplungsdeckel Öl und das nicht zu wenig. Okay, also doch wieder schrauben. Meine R6 braucht dieses Wochenende anscheinend viel Zuwendung oder sie mag Rijeka ebenso wie ich. *grrr*

Also nun nochmals die R6 zerlegen. Wenn ich schon mal bei der Kupplung bin also gleich noch Reibscheiben wechseln und nun beginnt der Spaß. Da haben sich die Japaner ein lustiges Spiel für Jung und Alt ausgedacht: Kupplungsdeckelmontage bei einer R6! In einer Rekordanzahl von 5 Versuchen habe ich den Deckel wieder drauf bekommen. In einer Rekordzeit die R6 wieder zusammengeschraubt und war bereit voller Tatendrang.....ähhh, Moment Mal....wie die Trainingszeit ist schon rum? Mist. Also doch auf Freitag warten.

Okay, die Alpe Adria Championship ist gekommen. Im ersten Turn gleich mal die erste freudige Überraschung: Die R6 läuft! Juhu! Ganze vier Runden konnte ich fahren, bis der erste Abbruch durch rote Flagge kam. Im zweiten Turn bemerkte ich auch sogleich, dass ich echt nicht gut auf der Strecke bin. Als rollendes Verkehrshindernis absolvierte ich weitere 5 Runden bis zum nächsten Trainingsabbruch. Da hilft mir der ganze Tatendrang nichts, aber Motocross wollte ich das Wochenende eigentlich nicht fahren. Diese wellige Strecke kauft mir doch ein wenig den Schneid ab. Naja, aber was solls, durch genug Training wird es bestimmt besser. Jedoch, das Aprilwetter in Rijeka meint es anders mit uns und so dürfen wir den restlichen Tag abwechselnd Regen und Sonne geniessen.

Selbstverfreilich fängt es stets zum 600er Training pünktlich zu tröpfeln an. Aber macht ja nichts, Streckenkenntnis wird eh überbewertet. *pfff*

Im Laufe des Tages darf ich dank sintflutartiger Regenfälle schließlich noch einen See in meinem Pavillion mein Eigen nennen. Hey, wer hat das schon, da kann man nach dem Schrauben (weil ich schraub ja nur noch statt zu fahren) noch ne Runde in seinem Privatsee schwimmen. Und danach kann man sich von der seichten Brise BORA trocken lassen und anschließend in den Schlaf schaukeln lassen. Demgemäß am nächsten Tag total entspannt aufstehen und ins Qualifying starten. Schließlich muss ich meiner Aufgabe als rollendes Verkehrshindernis stets voller Tatendrang gerecht werden.

Okay, Samstag sieht besser aus, denn mein Zelt steht trotz Bora noch. Daniela 1 : Bora 0! :P Erst Mal bißchen verschlafen im Warm Up rumgerollt, fürs Quali und fürs Rennen neue Reifen zu montieren lohnt sich bei meinen Zeiten eh ned. Irgendwann muss man den Tatsachen mal ins Auge sehen, Rijeka ist echt nicht meine Strecke. Wo der Tag so sonning begann, so zogen gen Beginn des Rennens immer dunklere Wolken auf. Unheilvoll zuckten Blitze über den Horizont und die Bora säuselte bereits wieder ihr grausiges Lied. *gruml* Okay, aber trotz alledem voll Tatendrang in die Startaufstellung gefahren. Zu Beginn des Warm Ups gab es bereits die ersten Tropfen auf meinem Visier, aber egal, ich zieh das durch! Start zum Warm Up, in die erste Kurve eingelenktl, alles okay, voller Tatendrang....ach ne, nicht schon wieder....die R6 hat plötzlich keinen Vortrieb mehr. Ich analysiere in Windeseile, Motorschaden? Kette gerißen? Elektrikproblem? Mal alle Gänge durchgeschalten, immer noch nichts.

Zündung aus, Zündung an, Motor versucht zu starten, nichts....ach ne....Also mal schön ausgerollt und das Moped hinter die Reifenstapel geschoben. Fünf Minuten später probiere ich es nochmal und was ist...die R6 springt wieder an und der Motor läuft wieder einwandfrei. Also DAS werte ich als Arbeitsverweigerung! *schimpf* Entweder sie ist wasserscheu oder hat sich von der deutschlandweiten Streikwelle inspirieren lassen. *gruml*

So sehe ich mir also das 600er Rennen voller Tatendrang aus der ersten Reihe an.










14.06.2015 - Adria Raceway - FIM Alpe Adria Road Racing Championship 600 Race Video

Erster Meisterschaftslauf am Adria International Raceway in der Supersport Klasse.




09.06.2015 - FIM Alpe Adria Road Racing Championship 600 Race Video

First race in the Superstock600 at FIM European Alpe Adria Championship Superstock600 at Pannoniaring.




01.06.2015 - FIM Alpe Adria Road Racing Championship am Pannoniaring

Gestern Abend bin ich noch gut vom Pannoniaring von der FIM Europe Alpe Adria Road Racing Championship wieder zurück nach München gekommen. Nachdem der gestrige Tag am frühen Morgen mit Regen begonnen hat, entschied ich mich aufgrund noch naßer Strecke lieber noch ein wenig den Schlaf der Gerechten nachzugehen und das zweite Qualifying ausfallen zu lassen. So drehte ich mich noch einmal um und konnte mir gedanklich nochmals meinen Schlachtplan durch den Kopf gehen lassen. Erst einmal wählte ich eine andere Reifenmischung, da ich am Vortag eine schlechte Wahl getroffen hatte. Schließlich ging es dem Mittag zu und das Rennen näherte sich, wodurch meine Aufregung stetig größer wurde.

Ich startete wieder von Startplatz 18 ins Rennen. Erst gab es eine kleine Verzögerung am Start, da der Erstplatzierte sich erst eine Minute vor Start dazu entschloss, das Hinterrad wechseln zu lassen, wodurch sich erstens eine theaterreife Vorstellung ergab und zweitens den Rest des Fahrerfeldes fast zur Lynchjustiz trieb. Ich fands lustig.

Am Start kam ich gut weg und konnte mich die ersten Runden zumindest in Sichtweite der schnellen Fahrer vor mir bewegen. Konstante 5er Zeiten und laut meinem Laptimer sogar eine 4er Zeit machten mich zuerst Recht zufrieden mit meiner Leistung. Ich versuchte auch meinen Vorsatz vom Vortrag umzusetzen und entspannt ins Rennen zu gehen.

Ich hatte ein fantastisches Wochenende mit supernetten lieben und lustigen Leuten. Vielen Dank an meine österreichischen Freunde für die Hilfe! Ich freue mich auf den nächsten Lauf in Rijeka mit der FIM Europe Alpe Adria Road Racing Championship!




30.05.2015 - Der 1.Tag im 2. Meisterschaftslauf in der Alpe Adria

Das erste Rennen in der FIM Alpe Adria Road Racing Championship am Pannoniaring ist vorbei. Im Qualifying lief es ganz gut für mich und ich konnte annähernd meine letztjährigen Rundenzeiten fahren. Mit Zuversicht ging ich von Startplatz 18 ins Rennen. Nach einem guten Start versuchte ich den schnellen Fahrern zu folgen, diese zogen jedoch davon. Ich brach schließlich ein bißchen ein und war mit meiner Leistung im Rennen nicht zufrieden. In der letzten Runde konnte ich noch einen meiner Konkurrenten überholen und fuhr in der letzten Runde meine schnellste Zeit. Ich muss mir unbedingt angewöhnen zum Anfang des Rennens schon wie am Ende zu fahren. Meine Qualizeit konnte ich zwar nicht unterbieten, aber konnte mit dem 15. Platz noch einen Punkt nach Hause fahren. Ich hoffe, ich kann im morgigen Rennen eine bessere Leistung bringen. Bitte weiterhin Daumen drücken.




30.05.2015 - Hesse sorgt für Motivation

Voller Motivation in den zweiten Tag bei der FIM Alpe Adria Road Racing Championship am Pannoniaring. Neue Reifen gibt es leider erst zum Rennen, aber es wird mit den gebrauchten Reifen hoffentlich trotzdem eine annehmbare Qualizeit dabei raus kommen. Immer mit dabei, mein Motto für die Saison: "Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden." - Hermann Hesse




25.05.2015 - Training am Pannoniaring

Pleiten, Pech und Pannen Folge 8 in der Saison 2015: Mehr als nur gefreut habe ich mich, mit ActionBike am Wochenende für die Alpe Adria Championship am Pannoniaring trainieren zu dürfen. Jedoch hat Petrus dem ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht und zuerst durften wir zwei Tage in der Waschküche absitzen. Aufgrund spontaner Flusslaufbildung über die Rennstrecke und einem See in beachtlicher Größe im Kiesbett wurde sogar zeitweise die Strecke gesperrt. Freiheit den Regentropfen!

Nach meinen letzten Regenreifenerlebnis...Erinnerung: Adria Raceway.....tralalalallala...und patsch.....war ich nicht sonderlich erpicht Wildwasserrafting auf dem Pan zu betreiben. Zum Ende des zweiten Tages hätte ich mich zwar dazu hinreißen lassen, das Endurancerennen im Regen zu fahren, aber Gott sei Dank hat in der Einführungsfahrer ein Ducatisiti dafür gesorgt, dass es nicht so weit kommen musste. Anscheinend gab es Ölbindemittel im Ausverkauf, womit die ungarischen Streckenposten a la "viel hilft viel" die komplette zweite Kurve bedeckten. Aus Sicherheitsgründen wurde richtigerweise auch das Endurancerennen abgesagt. Puh, beinahe hätte ich im Regen fahren müssen! o_O

Der Sonntag war dann schließlich, oh Wunder, trocken. Also versucht ein paar Qualirunden fürs Rennen hinzulegen, was mir mehr oder weniger schlecht gelang. Die Strecke war wirklich schrecklich dreckig von den Wasserfluten der vergangenen Tage und beeinflusste mein Bremsverhalten nicht zum Vorteil.

Im 600er Rennen wollte ich schließlich wieder an meine letztjährigen Zeiten anknüpfen. Ich bin gut vom Start losgekommen, habe ein paar Plätze im Schneegestöber (=Ölbindemittel) verloren und in der ersten Runde wieder zwei zurückgeholt.....tja....und dann....was passiert, wenn man als Mädel mit Jungs kämpft? Richtig....ich wurde bereits in der zweiten Runde abgeschossen. Ich war bereits in der Kurve und wurde dann mit voller Breitseite innen von einem tschechischen Youngster getroffen, weshalb ich durch den Zusammenprall vom Motorrad gerutscht bin und schließlich gestürzt bin. Aufopferungsvoll habe ich mich unter die R6 geworfen. R6 okay. Daytona leider kaputt. Der Kerle ist in der Runde zuvor schon komplett über seine Verhältnisse gefahren und als vor einem fahrende Blondine ist man da anscheinend ein rotes Tuch. Vielen Dank für meinen vorzeitigen Rennabbruch.

Trainieren konnte ich nun zwar leider nicht für die Alpe Adria Championship am kommenden Wochenende, aber dafür war es wieder ein schöner Event mit netten Leuten bei Actionbike. Vielen Dank dafür! Drückt mir die Daumen für das nächste Wochenende.

Aufgenommen wurde das Video im Übrigen mit der neuen Rollei Bullet HD Actioncam 500 Sunrise. Meine neue Lieblingskamera, klein, kompakt, leicht, einfach in der Handhabung und super Bild- und Tonqualität.




25.05.2015 - Alpe Adria Road Racing Championship 600 Race Video

Erster Meisterschaftslauf am Adria Raceway in der Supersport Klasse.




22.05.2015 - FIM Alpe Adria Championship Adria Raceway

Schöne Fotos aus dem Supersport Rennen der FIM Alpe Adria Road Racing Championship vom Adria International Raceway.










19.05.2015 - Erste Rennen in der FIM Alpe Adria Road Racing Championship in der Supersport Klasse

Am letzten Wochenende ging es zu meiner ersten offiziellen Lizenzveranstaltung nach Italien zum Adria Raceway für den FIM Alpe Adria Road Racing Cup.

Mein Saisonanfang war bisher von Pleiten, Pech und Pannen geprägt und so machte es ein schwerer Sturz am Slovakiaring nicht besser. In kürzester Zeit musste ich die R6 wieder aufbauen. Vielen Dank hierfür an Herbert Strassmaier, Motorradracing Grün und Piri Racing. Nachdem am Donnerstag schließlich die neue Verkleidung angepasst war, konnte ich zum ersten Mal auf die mir neue unbekannte Strecke fahren.

Bereits vor einem Monat hatte ich versucht am Adria Raceway erste Trainingsrunden zu drehen. Dies wurde leider dadurch verhindert, dass die R6 in der ersten Kurve zu zicken begonnen hat und plötzlich nur noch auf zwei Zylindern lief. Den Rest der Strecke besichtigte ich dann per Traktor aka Schandkarren.

Fehler nicht gefunden und schließlich unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren, wo sie sich dann plötzlich entschied, wieder einwandfrei zu funktionieren. *pfff*

Netterweise hatte ich selbiges Phänomen wieder an der gleichen Stelle am Adria Raceway in derselben Kurve...suspekt! Nach etwas unplanmässigem Kabeldurchsuchen und wildes auf dem Tasten rumgedrücke des Diagnosemodus, entschloss sie sich plötzlich wieder Vierzylindrig zu laufen. o_O Ich sag ja, das ist ne Zicke...Vermutung: Kabelbruch. Aber da es nichts hilft, trotzdem mit einem unguten Gefühl auf die Strecke gefahren, schließlich muss ich trainieren. Und tatsächlich schaffte ich einige Runden um den Kurs. Zwar hatte ich anscheinend das Lenkkopflager nicht richtig zusammen gebaut und hatte ein paar Irritationen im Fahrverhalten, aber darum kann man sich auch noch später kümmern.

Der Kurs ist recht kurz mit vielen engen Kurven und noch mehr Stop-and-Go, aber sicherlich sinnvoll um viel zu lernen. Meine Zeiten waren Donnerstag noch nicht sonderlich prickelnd, aber mit jeder Runde fühlte ich mich wieder wohler auf meiner R6.

Donnerstag Abend ging es schließlich schon mit dem Alpa Adria Cup Regularien los. Zuerst gab es etwas Verwirrung aufgrund meiner Lizenz, die schlußendlich am Freitag doch akzeptiert wurde, desweiteren musste ich die R6 noch an die technischen Bestimmungen anpassen. Alles erst mal sehr kompliziert, wenn man soetwas noch nie mitgemacht hat. Schließlich habe ich mich für die Supersport-Wertung entschieden, obwohl ich eigentlich ein Superstock-Motorrad besitze.

Am Freitag Morgen musste ich also die R6 der technischen Abnahme vorführen, aufgrund einiger Punkte sogar zwei Mal. Leider hat sich alles ein wenig gezogen, weshalb ich den ersten noch trockenen Turn verpasst habe. Der restliche Tag war, was Wetter betrifft nicht besser. Ständig hat es leicht getröpfelt und anschließend wieder abgetrocknet. Ironischerweise hat es zum 600er Training immer wieder zu regnen begonnen. Also Regenreifen montiert und mit Regenreifen zum Trainieren raus gefahren. Aber wie gesagt, Pleiten, Pech und Pannen....in die erste Rechtskurve eingelenkt und im Kurvenausgang (!) durch plötzliche Blitzeisbildung ;) gestürzt. Keine Ahnung was da war, eigentlich bin ich ganz gut im Regen. *tzzzzz* Auf jeden Fall hatte ich dann die Nase voll und hab meine Fahrtätigkeit für den Tag eingestellt und habe sehnlichst auf besseres Wetter zum Rennen gehofft.

Am Samstag schließlich sollte das erste Rennen über 18 Runden stattfinden. Das Wetter war endlich wieder schön. Im Qualifying konnte ich mich nochmals um 4 Sekunden steigern. MIt meiner Zeit und meiner Plazierung war ich zufrieden, da ich nach meinen beiden Stürzen und der unbekannten Strecke nicht viel erwartet habe. Schließlich startete das Rennen. Ich kam sehr gut vom Start los und bog mit den anderen 600ern in die erste Kurve. Und da passierte es schon, dass vor mir mehrere Fahrer kollidierten und es eine kleine Massenkarambolage gab. Da dachte ich mir schon, dass das ja schon mal gut losgeht. Just in dem Moment wurde das Rennen auch schon wieder abgebrochen. Beim zweiten Start kam ich nicht so gut weg, wie beim ersten Start, aber auch hier gab es dasselbe Szenario, dass vor mir mehrere Fahrer stürzten und ich Slalom um drei auf der Strecke liegenden Fahrer und Motorräder fahren musste. Das Rennen wurde dieses Mal nicht abgebrochen und ich versuchte an meinen Vordermännern dran zu bleiben. Mit jeder Runde fühlte ich mich sicherer und konnte meine Zeit stetig steigern. Da ich meine Kondition gut eingeteilt hatte, konnte ich das Rennen ohne Konditionsprobleme auf dem 15. Platz und einem Punkt in meiner Wertung beenden. Zusätzlich habe ich nochmals eine Sekunde gefunden. Grundsätzlich war ich sehr zufrieden, denn ich hatte wirklich viel Spaß im Rennen.

Am Sonntag startete ich bei traumhaftem Wetter ins zweite Qualifying und konnte nochmals eine Sekunde gewinnen. Mein Startplatz veränderte sich dadurch zwar nicht, aber ich war zuversichtlich fürs Rennen. Beim Rennstart hatte ich keinen guten Start und bin weit zurück gefallen. Im Laufe des Rennen konnte ich mich noch steigern und bin konstant in den 18 Runden schneller geworden. Ich konnte das Rennen schließlich auf dem 14. Platz in meiner Klasse abschliessen und habe mich nochmals um eine Sekunde verbessert. Leider hatte ich nur gebrauchte Reifen drauf, weil der Reifenkauf doch sehr an meine Substanz geht, weshalb ich aus jeder Kurve gerutscht bin. Aber nun weiß ich wenigstens wie die Pirellis sich beim Rutschen verhalten. ^^

Der Alpe Adria Cup war für mich ein großes Abenteuer und hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich konnte mir sehr viel von den anderen 600ern abschauen und bin zuversichtlich, dass ich auf den Strecken, welche ich kenne, auch weiter vorne mitfahren kann. Bei diesem Event war mir vor allem wichtig, wieder Vertrauen in mich und meine R6 zu finden und vor allem wieder Spaß am Fahren zu finden. Und ja, es hat mir so viel Spaß bereitet mit dem schnellen Jungs mitfahren zu dürfen und freue mich auf das nächste Event. Am Pannoniaring werden die Karten neu gemischt.










24.01.2015 - Eine Runde in Magny Cours!

Eine Runde mit mir auf dem Circuit von Magny Cours aus 2014. Es war für mich das erste Mal auf diesem Ring und nun liebe ich diese Strecke!




01.01.2015 - Schönes neues Jahr!

Ich wünsche allen ein schönes und erfolgreiches neues Jahr! Vor allem schnelle Rundenzeiten, eine Menge Grip und wenig Kernschrott! Auf eine spannende Saison 2015!




NEWS 2016 NEWS 2015 NEWS 2014 NEWS 2013


29.-01.05.16 Lausitzring - IDM

06.-08.05.16 Nürburgring - IDM

08.-10.07.16 Zolder - IDM

29.-31.07.16 Schleiz - IDM

12.-14.08.16 Assen - IDM

16.-18.09.16 Lausitzring - WorldSSP/IDM

23.-25.09.16 Hockenheimring - IDM

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