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Werdegang

Vorgeschichte

Obwohl ich keinerlei Berührungspunkte im Motorsportbereich aufweisen konnte und weder in meinem familiären noch im Freundeskreis Interesse an Motorrädern vorhanden war, begeisterte mich schon immer der Motorradmotorsport.

Noch nie konnte ich widerstehen, vorbeifahrenden schnellen Autos und vor allem Motorrädern sehnsüchtig nachzublicken, woraufhin bereits früh mein Entschluß reifte, dass ich unbedingt ein Motorrad haben müsste. Vor allem aus der Zeit als die ersten richtigen Supersportler auf dem Markt zu sehen waren, hatte ich mich unsterblich in die Ur-R1 verliebt, als ich jene vor einer Disko stehen sah.

Ich wußte, entweder wird es diese oder keine. Gelegentliche Besuche auf dem Salzburgring untermauerten mein Vorhaben nur noch mehr. Aufgrund dessen, dass ich zu meinem 18. Lebensjahr immer noch Schüler war um mein Abitur zu machen, war es mir indessen leider nicht möglich, mir diesen Traum zu erfüllen.

Über Jahre hinweg streifte mein Blick jedes an mir vorbeifahrende Motorrad sehnsüchtig. Da ich mich nach meinem Abitur im weiteren Verlauf für ein Studium entschieden hatte, sollte sich auch erstmals nichts an der Möglichkeit der Erfüllung des in mir fest manifestierten Wunsches ändern.

Nachdem ich mich ins Studium eingelebt und noch einen Nebenjob ergriffen hatte, konnte ich schließlich Ende 2006 endlich mein Vorhaben realisieren. Aus einer winterlichen Grundverstimmung heraus, fasste ich initial den Entschluss, dass nun der passende Zeitpunkt gekommen sein mußte, um mir endlich ein Motorrad zu kaufen.

Kaum hatte ich den Plan gefasst, hatte ich drei Tage später eine Yamaha R1 RN01 vor meiner Tür stehen. Genau ein solches Motorrad, welches ich damals mit 16 vor einer Disko stehen sah.

Zwar hatte ich nun das ersehnte Motorrad, allerdings noch keinen Führerschein. Hierzu war meine Absicht , diesen noch im Winter zu erlangen, was durch den Umstand erschwert wurde, dass die Fahrschulen sich für das Unternehmen als unwillig herausstellten, wodurch ich dessen Erwerb auf das nahende Frühjahr verschieben mußte.


Mein Debutjahr

Sobald die ersten Sonnenstrahlen dem nahenden Frühling den Weg weisten, begann alsdann das Unternehmen Motorradführerschein. Eine passende Fahrschule war schnell gefunden, bei welcher ich mit meinem eigenen Motorrad in der Mindestanzahl an Stunden meinen Führerschein erwerben konnte.

Einen Tag später begann meine erste Ausfahrt ins Namlostal, bei welcher sich gleich zwei meiner Mitfahrer entschlossen, eine eingehende Bodenprobe zu nehmen. Unweigerlich mußte ich mir denken, dass das bereits gut anfangen würde.

Nichtsdestotrotz schreckte mich auch dieser Umstand nicht weiter ab, was dazu führte, dass ich bereits nach zwei Wochen knieschleifend den berühmt berüchtigten Kesselberg im Süden von München bezwang.

Meine Trainingsstrecke um mich auf mein weiteres Vorhaben gebührend vorzubereiten: Die Rennstrecke. Der Entschluß war gefasst und der Pannoniaring als Debütrennstrecke auserkoren.

Bevor es los ging, wollte ich allerdings noch das offizielle Aufnahmeritual der elitären Veteranenvereinigung am Kesselberg hinter mich bringen. Zu diesem Anlaß zelebrierte ich den ersten von mir mit 34PS in kunstvoller Art und einzigartig spektakulär dargebrachten Highsider.

Erfolgreich konnte ich den Wertungsrichtern vermitteln, dass das im Vorfeld in exzessiven Maße dargebrachte Knieschleifen der sorgfältigen Vorbereitung meines Highsiders bedarf und erntete zusätzlich sogar noch Punkte, da es mir gelungen war mich während der kurz andauernden Flugphase unter mein Motorrad zu werfen. So denn , ich hatte es geschafft, ich ward aufgenommen und neue Herausforderungen warteten auf mich.

Die R1 nahm das ungewohnte Fahrmanöver jedoch ein wenig übel und wurde innerhalb einer Woche wieder zusammengeschraubt, damit es schließlich auf nach Pannonien gehen konnte. In Ermanglung einer sorgfältigen Vorbereitung, gab es noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen, bis der Gummi meiner Reifen erstmals Rennstreckenboden befahren konnte.

Ab diesem Moment hatte mich der Rennvirus endgültig gepackt, denn es war, als wäre ich in einer neuen Welt, die mit der Welt auf der Straße rein gar nichts mehr zu tun hatte. Den physikalischen Grenzen so nah zu kommen, sich dem sportlichen Wettkampf zu stellen und sich selbst auszuloten.

Auch ein kurzer Ausflug ins Kiesbett konnte mich nicht bremsen und ab diesem Zeitpunkt wußte ich, dass die Rennstrecke meine neue Heimat werden würde. Wenn man erst mal erlebt hat, wie man ein Motorrad wirklich bewegen kann, erscheint einem das Fahren auf der Straße nur noch als Farce, als ein schlechter Abklatsch der Realität. Wenn man erst mal den Blick durch die Tür gewagt hat, will man nicht mehr zurück.

Aufgrund des Umstandes, dass man es als Student entgegen der vorherrschenden Meinung in der heutigen Zeit nicht gerade leicht hat, konnte ich es in meinem ersten Jahr nur noch einmal realisieren das Ende der Saison mit einem Rennstreckentraining in Most abzuschließen. Zu diesem Anlaß, beschloß meine R1 aus einem technischen Gedächtnis heraus, das am Kesselberg dargebrachte Fahrmanöver ebenfalls in Most darzubieten.

Aufgrund eines technischen Aussetzers, vollbrachte die R1 ein weiteres Mal einen äußerst spektakulären Highsider, bei welchem sie mich wohl beeindrucken wollte. Dies gelang auch und ich starrte gespannt auf die Saltos und Pirouetten meines Motorrades während ich durch die Luft flog, wohingegen ich den Aufschlag unberücksichtigt ließ.

Ich verfehlte den Asphalt nicht und testete zu dieser Gelegenheit sogleich die Bruchfestigkeit von Schlüsselbeinen, wohingegen meine R1 wiederum die Bruchfestigkeit von Rahmen erprobte. Beide Prüfprotokolle erhielten zu meinem Bedauern ein negatives Urteil, woraufhin es sich ereignete, dass ich das Krankenhaus von Most kennenlernen durfte und ich für meine R1 einen gemütlichen Altersruhesitz in südlicheren Gefilden suchte.

Den schweren Jobs eines Rennmotorrads sollte in Zukunft eine jüngere und agilere Version übernehmen, weshalb ich beschloß eine R6 RJ11 zu mir zu nehmen, die zweite Liebe meines Motorradlebens.






29.-01.05.16 Lausitzring - IDM

06.-08.05.16 Nürburgring - IDM

08.-10.07.16 Zolder - IDM

29.-31.07.16 Schleiz - IDM

12.-14.08.16 Assen - IDM

16.-18.09.16 Lausitzring - WorldSSP/IDM

23.-25.09.16 Hockenheimring - IDM

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